Krankenkassenbeiträge 2017 - Arbeitnehmer - billiger krankenversichert 2017 für mehr Netto vom Brutto

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Krankenkassenbeiträge 2017 - Arbeitnehmer

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Der Krankenkassenbeitrag des pflichtversicherten Arbeitnehmers in den gesetzlichen Krankenkassen richtet sich nach dessen Arbeitseinkommen. Anders als in der privaten Krankenversicherung spielen die individuellen Krankheitsrisiken und die Zahl der mitversicherten Familienangehörigen keine Rolle.

Der Beitragsberechnung wird der persönliche Bruttolohn zugrunde gelegt, jedoch nur bis zu einem Höchstbetrag (Beitragsbemessungsgrenze). Diese Beitragsbemessungsgrenze wird jährlich entsprechend der Entwicklung der durchschnittlichen Bruttolöhne angehoben.
Der persönliche beitragspflichtige Bruttolohn ist in der Regel auf Ihrer Lohn-/Gehaltsabrechnung angegeben.

Hinweis: Der Berechnung von Krankenkassenbeiträgen aus einmalig gezahlten Lohnbestandteilen (z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld) sind auch Beträge oberhalb der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze zugrunde zulegen.

Die Beitragsbemessungsgrenze -BBG- beträgt in der Krankenversicherung:


2016:  4.237,50 Euro/Monat bzw. 50.850,- Euro/Jahr

2017:  4.350,00 Euro/Monat bzw. 52.200,- Euro/Jahr


Neben der Höhe des Bruttolohns ist die konkrete Beitragsbelastung des einzelnen Versicherten abhängig von der Höhe des Beitragssatzes und des Zusatzbeitragssatzes der gesetzlichen Krankenkassen.

Der allgemeine Beitragssatz für alle Krankenkassen beträgt:

2016:  14,6 % Beitrag + krankenkassenindividueller Zusatzbeitrag = X %

2017:  14,6 % Beitrag + krankenkassenindividueller Zusatzbeitrag = X %


Beispiel zur Beitragsberechnung:


Bruttolohn = 1.000,00 Euro
Gesamtbeitrag = 146,00 Euro (14,6 %)+ Zusatzbeitrag
Arbeitgeberanteil:  73,00 Euro (7,3 %)
Arbeitnehmeranteil:  73,00 Euro (7,3 %) + Zusatzbeitrag


Ihre mögliche persönliche Ersparnis durch Wahl einer Krankenkasse mit niedrigem Zusatzbeitrag können Sie über den Krankenkassenvergleich sofort online berechnen. Mit dem Krankenkassenvergleich können Sie auch die Leistungen der einzelnen Krankenkassen untereinander vergleichen.

Gleitzone


Auch in 2017 gilt eine Besonderheit, wenn das aus einer Beschäftigung erzielte Arbeitsentgelt zwischen 450,01 Euro und 850,00 Euro im Monat liegt. Innerhalb dieser so genannten "Gleitzone" gelten für die entsprechenden Beschäftigungsverhältnisse besondere sozialversicherungsrechtliche Regelungen. Die Gesetzesneuregelungen sehen vor, dass innerhalb der Gleitzone der Arbeitnehmer entsprechend seinem Verdienst anteilig von Sozialversicherungsbeiträgen entlastet wird. Der Arbeitgeber hingegen ist – wie bei allen übrigen versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen auch – in "normaler" Höhe mit seinen Arbeitgeberbeitragsanteilen zur Sozialversicherung belastet. Die Gleitzonenregelung führt also lediglich zu einer finanziellen Entlastung des Arbeitnehmers.

Der Arbeitnehmerbeitrag innerhalb der Gleitzone steigt in Abhängigkeit des Verdienstes linear an. Dabei ist die Gesetzesregelung so gestaltet, dass die Arbeitnehmerbelastung bei einem Verdienst von 450,01 Euro durchschnittlich 4 % seines individuellen Gesamtsozialversicherungsbeitrags beträgt. Der Arbeitnehmerbeitragsanteil zur Sozialversicherung steigt also innerhalb der Gleitzone von rund 4 % auf den vollen (hälftigen) Arbeitnehmerbeitrag am Ende der Gleitzone – also bei einem Arbeitsentgelt von 850,00 Euro nach oben.

Für Ihre Berechnungen können Sie den Gleitzonenrechner benutzen.

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