Beitragszahlung / Beitragsschulden 2017 - billiger krankenversichert 2017 für mehr Netto vom Brutto

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Beitragszahlung / Beitragsschulden 2017

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Pflichtversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung führen ihren Beitrag automatisch über den Arbeitgeber, Rentner über den Rentenversicherungsträger, ab.
Freiwillig Versicherte zahlen ihre Krankenkassenbeiträge in der Regel selbst an die Krankenkasse.

Eine freiwillige Mitgliedschaft wurde bisher kraft Gesetzes beendet, wenn man zwei Monate keine Beiträge gezahlt hatte, ungeachtet der Information der Krankenkasse über die Folgen des Zahlungsverzugs.

Ab dem 01.04.2007 kann wegen einem Beitragsrückstand keinem Versicherten der Versicherungsschutz mehr (vollständig) entzogen werden. Wer die Versicherung wechseln will, muss nachweisen, dass er eine neue Krankenversicherung abgeschlossen hat.

Die normalen Leistungen beginnen bei Nichtzahlung zu ruhen. Die Kasse bzw. die Versicherung muss ein Inkassoverfahren einleiten und rückständige Beiträge einfordern (Vollstreckung).

Wer mutwillig nicht zahlt, erhält – egal ob gesetzlich oder privat versichert – nur noch unaufschiebbare Leistungen (zum Beispiel Behandlung akuter Erkrankungen oder Schmerzzustände sowie bei Schwangerschaft und Mutterschaft).

Wer sich zu spät, zum Beispiel erst wenn er krank wurde, versicherte, musste bis zum 31.07.2013 nicht bezahlte Beiträge nachzahlen.

Alle nicht versicherten Personen konnten sich spätestens ab 01.07.2007 versichern, wurden aber nicht behördlich gezwungen, von diesem Recht Gebrauch zu machen. Hatte sich jedoch eine bislang unversicherte Person nach dem Eintritt der Pflicht zur Versicherung nicht versichert und braucht später eine Behandlung, schuldet sie der betreffenden Krankenkasse oder Versicherung, die sie für die Leistungen in Anspruch nimmt, die zwischenzeitlich nicht bezahlten Beiträge.

Die Krankenkassen konnten bis 31.07.2013 Säumniszuschläge von 5 % des rückständigen Beitrags erheben.
Bußgelder wurden mit der damaligen Gesundheitsreform nicht eingeführt.


Ab 01.08.2013 hat sich hier durch das "Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsrückständen" einiges geändert:

Der Säumniszuschlag beträgt nun nur noch 1 %.

Bei zum 01.08.2013 bereits bestehenden Schulden wird die Differenz zwischen dem regulären (1 %) und dem erhöhten Säumniszuschlag (5 %) erlassen. Damit können Versicherte, die bereits Beitragsrückstände haben, ihre Schulden abbauen.

Wer sich noch vor dem 01.08.2013 krankenversichert hat, dem werden die vom Beginn der Versicherungspflicht bis zum Monat der Anzeige der Mitgliedschaft noch nicht gezahlten Beiträge und die darauf entfallenden Säumniszuschläge erlassen.

Darüber hinaus sollten sich Personen ohne Versicherungsschutz bei ihrer letzten Krankenkasse (oder soweit es eine solche nicht gibt, bei einer sonstigen Krankenkasse) bis zum 31. Dezember 2013 melden, da dann sowohl die Beitragsschulden als auch die Säumniszuschläge entfallen.

Personen ohne Versicherungsschutz, die erst ab 01.01.2014 bei ihrer zuständigen Krankenkasse die Mitgliedschaft beantragen, werden die Beiträge für Zeiten vorher lediglich angemessen ermäßigt.

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