Sozialausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung - billiger krankenversichert 2017 für mehr Netto vom Brutto

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Sozialausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung

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2015

Mit Einführung eines einkommensabhängigen Zusatzbeitrages entfällt die bürokratische Regelung des Sozialausgleichs ab 2015.


Die Krankenkassen sind bei jeder Erhebung oder Erhöhung des Zusatzbeitrags verpflichtet, alle Mitglieder anzuschreiben und auf das Sonderkündigungsrecht hinzuweisen. Außerdem müssen sie sie auf das Informationsangebot des Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) hinweisen, der eine Übersicht der Zusatzbeiträge der verschiedenen Krankenkassen bereit hält.


Ihre mögliche persönliche Ersparnis durch Wahl einer Krankenkasse mit niedrigem Zusatzbeitrag können Sie über den Krankenkassenvergleich sofort online berechnen. Mit dem Krankenkassenvergleich können Sie auch die Leistungen der einzelnen Krankenkassen untereinander vergleichen.

2011 bis 2014


Die Höhe des eigenen tatsächlichen Zusatzbeitrages ist für den Sozialausgleich nicht entscheidend.

Das Bundesversicherungsamt errechnet für jedes Jahr den durchschnittlichen Zusatzbeitrag.
Das wird dann die maßgebliche Zahl für den Sozialausgleich.
Die persönliche Obergrenze liegt bei 2 % des sozialversicherungspflichtigen Einkommens.
Bei einem Verdienst von 1.000,- Euro im Monat liegt die persönliche Belastungsgrenze also bei 20,- Euro im Monat.

Betrüge nun der durchschnittliche Zusatzbeitrag 24,- Euro, dann würde der Sozialausgleich 4,- Euro betragen.

Der Sozialausgleich wird über die Arbeitgeber bzw. die Rentenversicherungsträger abgerechnet.
Sie ziehen die über die 2 %-Grenze gehenden Zusatzbeiträge vom Arbeitnehmer-/Versichertenanteil des Krankenversicherungsbeitrages ab. Die Krankenkasse zieht dann zwar den kompletten Zusatzbeitrag beim Arbeitnehmer/Rentner/Versicherten ein, der aber über eine niedrigere als die sonst übliche Beitragszahlung wieder ausgeglichen wird.

Erhält ein Mitglied beitragspflichtige Einnahmen von mehreren Stellen (z.B. zwei Arbeitgeber oder ein Arbeitgeber und eine Witwenrente), so findet eine Prüfung durch die zuständige Krankenkasse statt. Der Sozialausgleich wird dann von der Stelle durchgeführt, von der das Mitglied sein Haupteinkommen bekommt.

Für die Jahre 2011, 2012, 2013 und 2014 werden die Einnahmen, die der Gesundheitsfonds aus den Beitragseinnahmen und den Bundeszuschüssen erhält, wohl ausreichen, um die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung in vollem Umfang zu decken.

Deshalb beträgt der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2011, 2012, 2013 und 2014  0,00 Euro.

Dies führte dazu, dass es in 2011, 2012, 2013 und 2014 gar keinen Sozialausgleich gab!


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